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“We just started playing.”

Sara – June 2018

Time really flies. We realise that at the end of each day in our CoWomen space. Is it possible that the day ends, we have worked on one task after the other – hardly thinking about food or even breathing – and still there is a feeling of not having achieved anything? Our last energy fort he day is spent cleaning up the kitchen dishes and I get a memory of childhood days in my head: It feels like the time back in my childhood, when I ran over to my friends house to play first thing in the morning and was devastated when I was called home for dinner. Is the day really over, yet? We just started playing!

If you have exciting and fulfilling tasks, the day passes particularly fast. An interview with a fascinating student, talks about women in leadership and the future of work with coworkers in our space, reading a good article and posting it on our Facebook page, designing t-shirts, filling our workshop program with exciting content that strengthens women in their jobs… At the end of the day, we’re left with disappointment about stopping to do what you enjoy doing. And we are exhausted, but at the same time there is certainty that it was a good day.

The highlight of my week has clearly been the visit of a great role model: Brigitte Zypries visited us for coffee and exchange in our CoWomen Pop-Up. The former Minister of Justice and Economics is also the author of the manifesto “Strong Women, Strong Economy” and has been campaigning for women at work and female founders. A great honour and a visit that made it particularly difficult for me to hide my nervousness. Ms Zypries has listened to us. She was interested in our concept and gave us valuable input and feedback. Through meetings like these we learn again where we stand and where we are heading with CoWomen. And above all, we learn that we are not alone with the vision of more women at work and the creation of the perfect space for the everyday life of aspiring women.

We just started playing!

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“Wir haben doch gerade erst angefangen zu spielen.”

Sara – Juni 2018

Am Ende eines jeden Tages im CoWomen Space fragen wir uns, wohin die Zeit verschwunden ist. Wie konnte es schon wieder passieren, dass der Tag endet, wir eine Aufgabe nach der anderen bearbeitet haben – dabei kaum an Essen und Atmen gedacht – und trotzdem das Gefühl, nichts geschafft zu haben? Unsere letzte Energie wird für das Aufräumen des Geschirrs in der Küche aufgebracht und mir schießt eine Erinnerung an Kindheitstage in den Kopf: Das fühlt sich an, wie damals, als Kind, als ich morgens nach dem Frühstück zum Spielen zu einer Freundin rüber gelaufen bin und aus allen Wolken gefallen bin, wenn ich zum Abendessen wieder nach Hause gerufen wurde. Ist der Tag wirklich schon um? Wir haben doch gerade erst angefangen zu spielen!

Wenn man den ganzen Tag aufregende und erfüllende Aufgaben hat, dann vergeht der Tag besonders schnell. Ein Vorstellungsgespräch mit einer faszinierenden Studentin, Gespräche zu Frauen in Führungspositionen und zur Zukunft der Arbeit mit Coworkerinnen in unserem Space, einen guten Artikel lesen und auf unserer Facebook-Seite posten, T-Shirt Designs entwerfen, das Workshop-Programm mit spannenden Inhalten füllen, die Frauen im Beruf stärken… Ende des Tages. Die Enttäuschung darüber mit dem aufzuhören, was einem Spaß macht, ist zwar riesengroß und damit auch die Erschöpfung, aber gleichzeitig ist da Gewissheit, dass es ein guter Tag war.

 

Das Highlight meiner Woche war ganz klar der Besuch eines großen Vorbildes: Brigitte Zypries war zum Kaffee und Austausch bei uns im CoWomen Pop-Up. Die ehemalige Justiz- und Wirtschaftsministerin ist auch Verfasserin des Manifestes „Starke Frauen, Starke Wirtschaft“ und setzt sich seit Jahren für Frauen im Beruf und weibliche Gründerinnen ein. Eine große Ehre und ein Besuch, bei dem ich meine Aufregung besonders schwer verstecken konnte. Frau Zypries hat uns zugehört. Sie hat sich für unser Konzept interessiert und uns wertvollen Input und Feedback gegeben. Durch Treffen wie diese lernen wir erneut, wo wir stehen und wohin wir mit CoWomen streben. Und vor allem, dass wir mit der Vision von mehr Frauen im Beruf und der Schaffung des perfekten Raumes für den Alltag von aufstrebenden Frauen nicht alleine sind.

Wir haben erst angefangen zu spielen!

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