In unserer schnell atmenden Zeit ist es alltäglich, dass wir von einem Termin zum nächsten springen. Eine schnelle Tasse Kaffee am morgen oder doch einen ToGo vom Café an der Ecke um auf keinen Fall spät dran zu sein. Gegen Mittag fällt uns dann auf, ein anderes Frühstück gab es noch nicht und an Lunch hatten wir noch gar nicht gedacht. Wie auch, wenn der Tag mit unheimlich vielen aufregenden Projekten und Terminen gefüllt ist.
Leider, oder vielleicht eher zum Glück, sind wir keine Kakteen und brauchen etwas mehr Fürsorge als die stacheligen Zimmerpflanzen, denen es genügt, dass wir uns alle paar Wochen daran erinnern sie zu gießen. Doch wie kümmere ich mich achtsam um mich selbst und wie kann ich diese Achtsamkeit vielleicht auch auf die Menschen übertragen, die mir wichtig sind? Achtsamkeit ist eine besondere Form von Aufmerksamkeit. Wenn wir versuchen wollen achtsam mit uns selbst umzugehen bedeutet das wir wollen uns bewusst darüber werden wie wir in einzelnen Momenten fühlen und welche Entscheidungen uns guttun. Weiter bedeutet Achtsamkeit, in uns selbst hinein zu hören und zuzulassen, dass wir in einzelnen Momenten ankommen um wahrnehmen zu können was wir benötigen und was wir weniger brauchen. Ich habe gelernt, dass es für mich unheimlich wichtig ist mich an die Bedeutung des Gedanken „Achtsamkeit mit mir selbst“ zu erinnern, denn eigentlich weis jede von uns was ihr guttut und was ihr weniger guttut, das fällt nur regelmäßig vom Tellerrand.

Für mich war die letzte Zeit gefüllt von etlichen Anzeichen ebendieser Einflüsse und Entscheidungen, die nicht wirklich achtsam sind und dennoch, es viel mir absolut nicht leicht einen Punkt zu setzen und zu erkennen, dass ich meinen Fokus erneut ausrichten sollte. Das mag jetzt womöglich anstrengend und nach viel Umbruch klingen, ist es aber nicht wirklich. Wir müssen nicht immer gleich die Koffer packen und einen teuren Spa-Urlaub organisieren.

Ich habe mich entschieden kleine Momente der Achtsamkeit in jeden meiner Tage einzubauen. Ich glaube hier hat jede und jeder andere Bedürfnisse, wichtig ist es vielleicht nur, sich bewusst für etwas zu entscheiden und hierbei wirklich zu sein. Während ich mich an einem Tag entscheide eine alte Freundin anzurufen und einfach mal wieder eine Weile mit ihr zu reden, möchte ich an einem anderen Tag in einer Pause alleine in der Sonne spazieren und meine Gedanken zur Ruhe bringen. Für die nächste Woche möchte ich beispielsweise eine kleine Meditation/Yoga/irgendwas mit Sport – Pause einbauen. Ich vergesse nämlich sehr oft, wie erleichternd es sein kann sich mal wieder richtig auszupowern. Besonders schön empfinde ich es auch aktiv an meiner Perspektive zu Achtsamkeit zu arbeiten wobei es mir unheimlich guttut mich in der besonderen Energie von Workshop Impulsen inspirieren zu lassen und zu lernen wie ich bewusster mit mir umgehen kann. Ich erinnere mich daran ein Glas Wasser zu trinken, etwas Obst zu essen, oder wenn mal etwas zu viel los ist übernehmen das Menschen die mich umgeben. Ich denke es ist wichtig ein wenig aufeinander aufzupassen und die Bedürfnisse der anderen erkennen zu können. Wir sollten immer mal wieder anhalten und eine bewusste Pause machen, aus welcher wir mit neuer Energie heraustreten.
Heute habe ich mich dazu entschieden meinen Moment der Achtsamkeit in das Schreiben zu stecken, anstatt Kaffee eine Tasse Tee neben mir und ein Tag mit einer aufregenden ToDo-Liste, die ich zeitlich gut bewältigen kann. Man kann also behaupten, heute ist ein achtsamer Tag.